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Seit Nov. 2009 grosser FKK-Club in Wals/Österreich / http://www.fkk-mystic.at/index_de.php
 Moderiert von: S-F Master, amona1  
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VerfasserBericht
Nomen Nescio
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Eingegeben am: 7 Dezember 2009
Herkunft: Region Zürich, Switzerland
Berichte: 177
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 8 Dezember 2009 21:19
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Salzburger Fenster 35/09

Rotlicht: Deutsche eröffnen in Wals ein weiteres Großbordell





Hiesige Sexunternehmer aufgescheucht



Noch im November soll eine riesige Sexsauna auf dem Walserberg aufsperren. Die deutsch-österreichischen Macher brauchen nur noch die Bordellgenehmigung – an der Bürgermeister Ludwig Bieringer nicht vorbeikomme.



In den frisch renovierten ehemaligen Raststätten-Gebäuden auf dem Walserberg soll noch im November eine riesige Bordellsauna mit 30 bis 40 Frauen eröffnen. Die Konstruktion ist wie immer im Milieu undurchsichtig, fest steht, dass der bekannte deutsche Bordellbetreiber Jürgen Rudloff aus Stuttgart einer der Mitgesellschafter ist.
Rudloff führt in Deutschland mehrere Sexbetriebe, sein Aushängeschild ist der Saunaclub „Paradise“ in Stuttgart. Das Paradise will Europas
erstes „politisch korrektes“ Bordell sein: Das Geschäft für die Bordellbetreiber ist der Tageseintritt, der in Salzburg 65 Euro betragen soll – für die Prostituierten wie für die Männer.
Alle Behördenbescheide sind bereits da, nur die Bordellgenehmigung fehlt noch. Die werde Bürgermeister Ludwig Bieringer allerdings ebenfalls demnächst erteilen, weil er rechtlich gar nicht anders könne.


Wals: Zweites Bordell scheint fix
Die deutschen Betreiber einer Wellness-Sex-Sauna rechnen noch im Oktober mit der Genehmigung. Die Bordellsauna-Macher auf dem Walserberg kalkulieren Tagesumsätze von 6500 Euro – nur für die Eintrittsgelder, die die Prostituierten und die Gäste zahlen müssen.






Hiesige Sexunternehmer aufgescheucht



Noch im November soll eine riesige Sexsauna auf dem Walserberg aufsperren. Die deutsch-österreichischen Macher brauchen nur noch die Bordellgenehmigung – an der Bürgermeister Ludwig Bieringer nicht vorbeikomme.



In den frisch renovierten ehemaligen Raststätten-Gebäuden auf dem Walserberg soll noch im November eine riesige Bordellsauna mit 30 bis 40 Frauen eröffnen. Die Konstruktion ist wie immer im Milieu undurchsichtig, fest steht, dass der bekannte deutsche Bordellbetreiber Jürgen Rudloff aus Stuttgart einer der Mitgesellschafter ist.
Rudloff führt in Deutschland mehrere Sexbetriebe, sein Aushängeschild ist der Saunaclub „Paradise“ in Stuttgart. Das Paradise will Europas
erstes „politisch korrektes“ Bordell sein: Das Geschäft für die Bordellbetreiber ist der Tageseintritt, der in Salzburg 65 Euro betragen soll – für die Prostituierten wie für die Männer.
Alle Behördenbescheide sind bereits da, nur die Bordellgenehmigung fehlt noch. Die werde Bürgermeister Ludwig Bieringer allerdings ebenfalls demnächst erteilen, weil er rechtlich gar nicht anders könne.


Wals: Zweites Bordell scheint fix
Die deutschen Betreiber einer Wellness-Sex-Sauna rechnen noch im Oktober mit der Genehmigung. Die Bordellsauna-Macher auf dem Walserberg kalkulieren Tagesumsätze von 6500 Euro – nur für die Eintrittsgelder, die die Prostituierten und die Gäste zahlen müssen.






In den ehemaligen Raststätten-Gebäuden auf dem Walserberg soll eine riesige Erotiksauna entstehen: ein Flachgauer Unternehmer hat die Häuser renoviert, Deutsche sind die Betreiber

Der Deutsche Klaus Keim wird am 19. Oktober das nächste Mal in Salzburg sein. Dann will er sich auch mit dem SF treffen, denn: „Wir haben nix zu verbergen“, meint der Nürnberger mit rauer Nikotinstimme.
Keim ist Gesellschafter und Geschäftsführer jener GmbH, die das neue Saunabordell auf dem Walserberg betreibt. Der Deutsche, der in Nürnberg schon einmal an einer Sexsauna beteiligt war, wie er erzählt, hat in Salzburg den prostitutionsrechtlichen Teil des Projekts über. Keim beantragte für die „Platinium Gastronomie GmbH“ bei der Gemeinde Wals die Bordellgenehmigung und ist, wie alle Beteiligten, guter Dinge: „Wir gehen davon aus, dass wir die Bewilligung noch im Oktober bekommen.“



Wellness-Bordelle als Antwort auf die Krise

Einer der Co-Gesellschafter der Betreiberfirma ist der Stuttgarter „Edelbordellier“ Jürgen Rudloff (siehe Kasten). In Deutschland boomen gerade Wellness-Bordelle, die sich gerne einen gewissen noblen Anstrich geben und auf der „Design-und-gestresster-Manager-Welle“ schwimmen, die mit Pornopartys und „Gang-Bangs“ in Ton und Bild allerdings nichts anderes kopieren als den völligen Verlust der sexuellen Diskretion, die uns das Internet beschert hat. Und die Saunabordelle sind eine Reaktion auf die Krise der Sexindustrie. Der Walser Neo-Bordellchef Keim zum SF: „Bei uns zahlt man 65 Euro Eintritt, Frauen wie Kunden, wir verdienen nur am Eintritt und den Getränken. Vom Liebeslohn der Mädels nehmen wir definitiv nichts, denn da kommst du recht schnell in die Ecke der Zuhälterei“, so Keim.



100 Kunden pro Tag

Für das Walser Bordell rechne man mit 100 bis 150 Kunden pro Tag und 30 bis 40 Frauen – macht gering kalkuliert allein 6500 Euro an Eintrittstickets. Für den Stuttgarter Vergleichsbetrieb gibt der dortige Chef Jürgen Rudloff in einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ 14.000 Euro Tagesumsatz an!
Das Großbordell in Wals ist eine deutsch-österreichische Kooperation: Die Liegenschaft gehört einer GmbH, hinter der ein Flachgauer Unternehmer steht, in der gerüchteweise aber auch biedere Salzburger Geschäftsleute engagiert sein sollen. Diese GmbH verpachtet das 2000-m2-Etablissement an eine Betreiber-GmbH, die den deutschen Rotlicht-Unternehmern gehört.



Ansehnliche Pacht

Die heimischen Bordellbetreiber sind über die Konkurrenz nicht erfreut. „Alle kämpfen“, sagt ein langjähriger Szenemann, „das Geschäft geht nicht mehr so gut wir früher.“
Auf dem Walserberg werden nicht nur die deutschen Hintermänner gute Kasse machen, sondern auch die hiesigen Liegenschaftsbesitzer. Das Areal mit fünf Gebäuden gehört der Salzburger „Sandhügel GmbH“, deren Geschäftsführer der Flachgauer Unternehmer Hannes Esterer ist. Esterer hat die alten Gastronomiegebäude vor Jahren erworben, dann an die Sandhügel-Gesellschaft weiterverkauft, die Gebäude nun generalsaniert und den Zufahrtsstreit gelöst (er erfolgt über die Bundesstraße) – er werde die FKK-Sauna „spätestens Ende November“ an die Betreiber übergeben, so Esterer. Diese zahlen an die Sandhügel-GmbH sodann eine mit Sicherheit ansehnliche Pacht – wie hoch die sei? „Fragen dürfen Sie ja“, meint Rechtsanwalt Michael Wittek-Jochums der SF-Redakteurin gegenüber lapidar. Bis auf die Bordellgehmigung ist alles auf Schiene.



Bieringer kann rechtlich kaum aus

„Wo soll man sonst so etwas machen, wenn nicht dort?!“ meint dazu Rechtsanwalt Klaus Plätzer, der die Betreiber vertritt. Der neue Lusttempel an der Loferer Bundesstraße habe alle Bescheide, der Vor-Ort-Geschäftsführer sei „unbescholten“ und „nicht übel beleumundet“, und vor allem die zentrale sachliche Voraussetzung im Salzburg Landessicherheitsgesetz sei erfüllt: Im Umkreis von 300 Metern befindet sich keine öffentliche Einrichtung (Kirche, Schule, Kindergarten u. ä.) – lediglich das Luxusbordell Babylon liegt einen Steinwurf weit entfernt vom künftigen Konkurrenzbetrieb.
Der Walser Bürgermeister Ludwig Bieringer komme rechtlich an einer Bordellgenehmigung gar nicht vorbei, urteilt auch Anwalt Wittek-Jochums (Bieringer und der neue Amtsleiter Bernhard Auer wollten keine Stellungnahme abgeben). So steht auch im Lungau das erste Bordell vor der Genehmigung, die Betreiber haben dem Bürgermeister von St. Andrä, Heinrich Perner, bereits mit einer Amtshaftungsklage gedroht, sollte der VP-Mann das Bordell an der Bundesstraße noch weiter verzögern. „In Schweden verfolgt man die Szene mit Verboten und ist auch nicht am besten damit gefahren“, meint Wittek-Jochums. In Österreich versuche man die Prostitution eben durch Legalisierung unter Kontrolle zu bringen.





[size=Das Luxusbordell Babylon ist Nachbar des neuen Wellness-Bordells. Die Babylon-Betreiber sollen angesichts der Konkurrenz „schäumen“.]

Die neuen, „politisch korrekten“ Bordelle

Der Deutsche Jürgen Rudloff gehört zur neuen Generation von Sexunternehmern, die das Gewerbe aus der Schmuddel- und Kriminalecke holen wollen. Der Mittfünfziger lebt mit einer Innenarchtitektin zusammen und ist Vater von vier Kindern, die eine Waldorfschule besuchen, so ein Bericht im Magazin „Der Spiegel“. Deutschland wird zurzeit überschwemmt von Wellness-Bordellen, die der ebenfalls krisenbetroffenen Branche neue Umsätze bescheren sollen. Rudloff definiert seine 5000 m2 große Bordellsauna „Paradise“ im Stuttgarter Gewerbegebiet als erstes „politisch korrektes Bordell“: Es gebe einen hauseigenen Gynäkologen und eine „Frauenbeauftragte“, die früher schlicht „Hausdame“ oder „Puffmutter“ hieß und sich schon damals um die Wehwehchen der Dirnen kümmerte. Rudloff organisiert für die Mädchen Vorträge über Rentenversicherungen fürs Alter, gewährt kleine Gefälligkeiten, achtet auf einen seriösen Auftritt. Abseits der geschickten Publicity gibt es die alten Probleme: Problem Nummer 1 ist, dass immer ausreichend (neue) Frauen im Bordell sind. Dies führt auch die neuen, „soften“ Bordellunternehmer mitunter in gefährliche Grenzgänge.


 


 Uhrzeit 13:03




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